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… für Betroffene

… für Außenstehende im Umgang mit Betroffenen

  • Versuche Dich vor Prüfungen zu entspannen, z.B. mittels Yoga/Pilates/autogenem Training oder Muskelrelaxing-Übungen
  • Bereite Dich gut vor, das reduziert die Möglichkeit, einen Blackout aus Angst zu bekommen,
  • Falls es doch passiert, versuche ruhig zu bleiben, entspann Dich kurz und versuche langsam wieder in den Stoff hineinzukommen. Reinsteigern bringt nichts – es verschlimmert den Blackout nur noch mehr,
  • Sprich vorher mit Deinen Professoren, sage ihnen was Dich bedrückt. Manchmal gibt es auch die Möglichkeit Sonderregelungen zu erhalten,
  • Habe keine Angst vorm Versagen! Jede Prüfung kann später wiederholt werden! Je gelassenerer Du bist, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eine Panikattacke zu bekommen,
  • Habe realistische Anforderungen an Dich selbst! Du schaffst, was Du schaffen kannst, zu hoher Druck wirkt sich negativ auf Dich, Deine Psyche und somit auf die Angststörung aus.

  • Versucht Euch in den Betroffenen hineinzuversetzen: ihn zu behandeln, als wäre er nicht zurechnungsfähig oder dumm hilft überhaupt nicht (Angststörungen können jeden betreffen und sind kein Grund für eine ablehnende Haltung),
  • Behandelt ihn ganz normal wie jeden anderen: eine Angststörung ist eine Einschränkung, mit der man Leben lernen kann,
  • Fragt ihn in einem ruhigen Moment, was ihm in einer derartigen Angst-/Panikattacken-Situation helfen würde und wie er sich vielleicht Unterstützung von Euch erhofft/vorstellt,
  • Bietet an, mit ihm zu lernen oder Entspannungsübungen zu machen, aber drängt Euch dabei nicht zu sehr auf, das könnte der Betroffene als unangenehm empfinden,
  • Wenn Ihr das Gefühl habt, der andere leidet unter einer derartigen psychischen Störung, dann versucht ihn zu unterstützen, indem Ihr ihn z.B. zu Yoga oder ähnlichen Entspannungsübungen motiviert: für viele ist es leichter, derartiges mit Freunden zu machen, da die Akzeptanz der Störung meist schwer fällt oder längere Zeit braucht. Mit Freunden hat der Betroffene mehr Spaß daran und kommt sich weniger wie ein Freak vor,
  • Versucht ihm nicht das Gefühl zu geben allein zu sein – es ist nicht von Vorteil, ein absolut leistungsorientiertes Umfeld um ihn herum zu haben, zeigt das gelegentliches Versagen normal ist und nicht schlimm.

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